Schulprojekte

Schulprojekte gibt es immer wieder regelmäßig. Auf dieser Seite sollen alle Inhalte untergebracht werden, die für Schulen interessant sind.

Die Lausitzer Rundschau schrieb am 03. Mai 2012:

Geschichten um das Schloss Altdöbern

Mit Geschichten rund um das Schloss Altdöbern haben sich die Schüler der Lilien Grundschule Altdöbern in zwei Projekttagen befasst. S. Pielenz berichtet:

Künstler Henry Krzysch, bereits bekannt durch seine Tätigkeit an der Grundschule, machte die Schüler mit künstlerischen Techniken bekannt. Unterstützt durch Horst Bernstein erfuhren sie von sagenumwobenen Geschichten rund um die im Salzteich versunkene Salzkutsche, vom verborgenen Schatz, von der Krone des Kurfürsten von Sachsen im Schloss, von Geheimgängen und vom geheimnisvollen Kirchenbrand.

Dies beflügelte die Fantasie der Kinder bei der Umsetzung dieser Geschichten in ihren Bildern. Zudem erlernten sie, mit Ruhe und Geduld vom fachlichen Können eines Künstlerszu lernen, und mit Feder und Tinte aus dem Fass zu zeichnen. Sie wurden außerdem in die Technik des Metalldrückens eingeführt. Jeder Teilnehmer war mit Elan, Begeisterung und Ausdauer bei der Sache. Lange werden ihnen diese zwei Tage Kunstprojekt durch ihre Arbeiten im Gedächtnis bleiben und wieder haben sie etwas aus der Geschichte ihres Heimatortes erfahren.

Die Lausitzer Rundschau schrieb am 25. Juni 2007:

«Zeichen-Stifte» im Schulgarten

Altdöbern. Fast scheint es, als hätten die Blumen im Altdöberner Schulgarten laufen gelernt. Die zweibeinigen Farbtupfer, die dort durchs Anwesen streifen, zählen zu den aufgeweckten „Zeichen-Stiften“ von Henry Krzysch.

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Bei schönem Wetter verlegt Henry Krzysch (r.) die Stunde in der AG Malen und Zeichnen auch gern mal ins Freie. Foto: U. Hegewald
Die Kinder haben Hacke und Korb gegen Bleistift und Papier getauscht und sind mit Eifer dabei, ihre Gartenentdeckungen aufzuzeichnen.
„Im Atelier haben wir fast immer nach Fantasie gemalt. Im Freien sind andere Fähigkeiten gefragt“, erklärt der Kunst- und Porträtmaler seinen «Lehrlingen» .
Jeden Dienstag treffen sich zwei Dutzend Schüler der Klassenstufen eins bis sechs mit ihrem Lehrmeister Krzysch, einem von 17 Kooperationspartnern der Altdöberner Ganztagsschule. An diesem Tag wollen sie sich an das Abzeichnen von Insekten, Pflanzen oder Blumen wagen. „Man braucht viel Geduld“, sagt Antonia Gucksch. Die Neunjährige hat sich als Motiv den kleinen Schulgartenteich ausgesucht. „Gar nicht so einfach, das mit dem Spiegelbild hinzukriegen“, erzählt sie und ist dankbar für die Hinweise, die sie von Henry Krzysch bekommt. „Ganz ehrlich, der wäre auch ein guter Lehrer“, flüstert sie in Abwesenheit des 39-Jährigen. Die neben ihr stehenden Elena Krüger (8) und Nick Thole (8) nicken. Insbesondere sein ruhiges, ausgeglichenes Wesen macht den in Ogrosen wohnenden Zeichenkünstler bei seinen Schülern so beliebt. „Mein Anliegen ist es doch nur , dass Kinder lernen, mit dem Bleistift zu bauen“, erklärt er fast entschuldigend. Sein Geheimtipp: „Sparsam mit Lob umgehen und dieses gezielt als Motor einsetzen.“
In der Pritzener Kunstscheune kann derzeit geprüft werden, ob und wie gut dieser Tipp seit der Ateliereröffnung vor knapp einem Jahr umgesetzt wurde. Antonia Gucksch, Julia Winzer, Nick Schipke, Elena Krüger sowie die Geschwister Leonie und Hans Böttcher bereichern dort mit Bunt- und Bleistiftzeichnungen die Ausstellung „Gletscherpost und Wasserstände“. Zum Projekt im Rahmen des Themenjahres „Kulturland Brandenburg 2007/Fokus Wasser“ steuerte Henry Krzysch drei Fotografien eines wasserführenden Meliorationsgrabens bei.
Wer seine Fertigkeiten im Umgang mit Pinsel, Zeichenkohle, Farb- und Bleistiften testen möchte, bekommt bei Henry Krzysch kompetente Anregungen. Zu erreichen ist der Kunst- und Porträtmaler unter Telefon 035434/ 669994 oder 0176/231 26 831.