Goldborn

Das Projekt Goldborn begann mit einem Zeichenwettbewerb um die überlieferten Sagen zur größten Naturquelle der Niederlausitz. An vier Schulen der Region sind unter meiner künstlerischen Anleitung über 200 Zeichnungen, Bilder und Drucke entstanden. Einen guten Überblick zum Zeichenwettbewerb gibt das Kleine Buch "Kinderaugen schauen in den Goldborn", welches im Info-Punkt der Calauer Wohnbaugesellschaft für 5,- € zum Kauf angeboten wird.

Hier sind einige Ausschnitte aus dem Büchlein zu finden:

 Klick auf den Buchumschlag!

 Goldborn Umschlag Seite 1

 Die Lausitzer Rundschau schrieb am 04. Dezember 2012:

Goldbornprojekt Calau gewinnt Naturparkpreis

Calau Das Goldbornprojekt der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) hat den Naturparkpreis Niederlausitzer Landrücken 2012 gewonnen. Das teilt die WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn mit.

Goyn: "Die WBC stellte in ihrem Goldbornprojekt die Bewahrung des Natur- und Kulturerbes und Umwelterziehung in den Mittelpunkt." In Zusammenarbeit mit dem Maler Henry Krzysch ist ein Kinder- und Kunstprojekt über die größte Naturquelle der Niederlausitz – dem Goldborn – initiiert worden. Unter anderem wurde eine Wohnung von Schülern künstlerisch gestaltet, ein Zeichenwettbewerb mit 80 Kindern durchgeführt und eine AG Kunst gegründet. Der Preis wird am Montag, 10. Dezember, in Calau überreicht.

Der Blickpunkt schrieb am 21. Dezember 2012:

Größte Naturquelle im Fokus

Naturparkpreis Niederlausitzer Landrücken an Projekt „Goldborn“ übergeben

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Detlef Höhl (links) und Udo List (Mitte) übergeben den symbolischen Scheck über 500 Euro an die WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn. Freude auch beim Kunstmaler Henry Krzysch (links) und Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Elke Dümke

Calau.

Das Daumen drücken hat geholfen. Die Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) hatte sich mit ihrem  Projekt „Goldborn“ um den Naturparkpreis Niederlausitzer Landrücken 2012 beworben.
Im November machte sich die Jury ein Bild von der Arbeit zur Sagenwelt um die Naturquelle Goldborn vor Ort. Der erste Eindruck aller Beteiligten war auf jeden Fall positiv.

Die Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) wurde am heutigen Montag mit dem Naturparkpreis ausgezeichnet.
Detlef Höhl, Vorsitzender des Kuratoriums im Naturpark Niederlausitzer Landrücken sowie Udo List, Kommissarischer Teamleiter Naturpark Niederlausitzer Landrücken, überreichten WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn den symbolischen Scheck über 500 Euro.

Mit dem Preis sollen Leistungen gewürdigt werden, die geeignet sind, den Zweck des Naturparks zu unterstützen. Die WBC stellte in ihrem Goldbornprojekt die Bewahrung des Natur- und Kulturerbes und Umwelterziehung in den Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmaler Henry Krzysch wurde ein Kunstprojekt über die größte Naturquelle der Niederlausitz - dem Goldborn - initiiert.


Mehrere Aktionen wurden durchgeführt: ein Zeichenwettbewerb, Workshops, Wandertage, Kunsttage , Gestaltung eines Jahreskalenders, die Gründung einer AG Kunst sowie die Erstellung einer Verkaufsbroschüre „Kinderaugen schauen in den Goldborn“ und die künstlerische Gestaltung einer Ferien- und Musterwohnung. Die Calauer Muster- und Ferienwohnung wurde beispielsweise in zehn Kunstprojekttagen mit Kindern und Jugendlichen unter Anleitung des Kunstmalers umgesetzt.

So wurde ein Schrank in eine goldene Kutsche mit Deichsel, Rädern, Treppe und Kofferablage umgestaltet.

Die Sagen wurden auf Wandfliesen und auf Bildern mit unterschiedlichen Techniken gezeigt, auch ein Zauberspiegel entstand. Ein großes Wandbild im Wohnzimmer zeigt eine Stadtansicht um 1904. Ende Juni konnte diese Wohnung eröffnet werden und erhält von den Feriengästen sehr positive Resonanz.

Was aber hat eine Wohnungsbaugesellschaft mit Naturpark zu tun?
Marion Goyn sagte, dass es wichtig sei, dass die Menschen über die Wohnung hinaus ihren Ort als lebenswert empfinden. red/ed

Die Lausitzer Rundschau schrieb am 10. November 2012:

Junge Kunst in Calau neu zu erleben

Verschiedene Projekte mit Henry Krzysh fördern die Kreativität der Kinder / Neue Ausstellung im Info-Punkt

Calau Unter dem Titel "Kinderaugen schauen in den Goldborn" sind seit dieser Woche im Info-Punkt Bilder von Jugendlichen im Alter von neun bis zwölf Jahren zu sehen. Die Werke sind gemeinsam mit dem Kunstmaler Henry Krzysch in einem Kinder- und Kunstprojekt der Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) entstanden.

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Eine Broschüre fasst das Kunstprojekt zusammen. Sie ist im Regia-Verlag erschienen. Foto: M. Goyn

"In den Kindergesichtern konnte man Stolz, Anerkennung und Freude sehen", sagte WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn über den Eröffnungstag.

Vor allem Max Maier habe beim Betreten des Info-Punktes sofort sein Bild erkannt und wurde kreativ. "Er wünschte sich Stift und Papier und arbeitete schon bereits an dem neuen WBC-Projekt während der Vernissage", sagte Marion Goyn.

Die anderen Kinder nahmen nach der Eröffnung das große Glücksrad in Beschlag.

Verschiedene Techniken

Gezeigt werden in der Ausstellung unterschiedliche Techniken wie Dreifarbdruck, Federzeichnungen oder Metall-Druck. Gleichzeitig wird unter dem gleichnamigen Titel erstmals eine Broschüre durch den Kunstmaler veröffentlicht und ein neuer Kalender vorgestellt.

In dem Projekt wurden die Geschichte, die Sagen und die Mythen der größten Naturquelle der Lausitz, dem Goldborn, künstlerisch mit dem Kunstmaler Henry Krzysch und den Jugendlichen umgesetzt.

Neben Projekttagen an Schulen und in Jugendvereinen in Calau und Umgebung sammelte ein Zeichenwettbewerb in diesem Jahr Ideen für das Thema.

Die schönsten Ideen wurden in einer der Calauer Muster- und Ferienwohnung in zehn Kunstprojekttagen mit Kindern und Jugendlichen unter Anleitung des Kunstmalers umgesetzt. So wurde ein Schrank in eine goldene Kutsche mit Deichsel, Rädern, Treppe und Kofferablage umgestaltet. Die Sagen wurden auf Wandfliesen und auf Bildern mit unterschiedlichen Techniken gezeigt, auch ein Zauberspiegel entstand. Ein großes Wandbild im Wohnzimmer zeigt eine Stadtansicht um 1904. Ende Juni konnte diese Wohnung eröffnet werden und erhält von den Feriengästen sehr positive Resonanz.

Mit dem gesamten Projekt hat sich das Wohnungsunternehmen kürzlich um den Naturparkpreis Niederlausitzer Landrücken des Jahres 2012 beworben. Dieser wird seit 2005 jährlich vergeben und würdigt Projekte unter anderem in der Calauer Schweiz.

WBC fördert junge Künstler

Darüber hinaus möchte der Wohnungsvermieter auch im nächsten Jahr junge Kunst in Calau fördern. "Als Hauptsponsor wird die WBC die neue AG Kunst unterstützen", kündigte Marion Goyn an. Erstmals können in Calau wöchentlich einmal an der Grundschule Kinder unter Anleitung des Kunstmalers Kunst herstellen. Im Jahr 2013 plant das Wohnungsunternehmen eine Sagenwohnung als gemeinsames Projekt zu gestalten. Hier sollen die Sagen wie beispielsweise "Die blaue Blume von Calau" oder "Der Teufelsstein" umgesetzt werden.

Zum Thema:
Die Broschüre kann im Info-Punkt in der Cottbuser Straße 32 ab sofort erworben werden. Den Kalender erhalten alle WBC-Kunden wie in jedem Jahr pünktlich zum Nikolaus. Die Ausstellung "Kinderaugen schauen in den Goldborn" ist zu den Öffnungszeiten bis Januar 2013 zu sehen.

Die Lausitzer Rundschau schrieb am 05. Juli 2012:

Auf den Spuren der sagenhaften Ochsen

Calauer Ferienkinder folgen den Goldborn-Erzählungen und besuchen die gleichnamige Wohnung

Calau Spannende Ferientage erleben Mädchen und Jungen zurzeit im Calauer Ferienzentrum Friedrichsfeld. Das Thema dieser Woche heißt "Märchen und Sagen" – und dazu passt der Besuch von drei Gruppen in der Goldborn-Ferienwohnung der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC).

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Calauer Ferienkinder haben die Goldborn-Wohnung der WBC besucht. Im Wohnzimmer bestaunen sie die Stadtansicht von Calau, und in der Küche sahen sie die Wandfliesen, die Mitschüler mit Motiven der Sage gestaltet hatten. Foto: Ingrid Hoberg

"Da haben wir ja den Frühsport für heute gleich mitgemacht", sagt Hortleiterin Kerstin Pietzig, als sie mit ihrer Gruppe in der obersten Etage des Hauses Joachim-Gottschalk-Straße 10 angekommen ist. Die Mädchen und Jungen schauen neugierig in die Wohnung. Sie haben einen Auftrag mitgebracht. Sie wollen herausfinden, wie oft das Sagen-Motiv mit den Ochsen auf den Bildern und Drucken zu finden ist. Calauer Grundschüler hatten während des Kunstprojekts der WBC unter der Anleitung von Kunstmaler Henry Krzysch von der Kunstwerkstatt Ogrosen ihre Kreativität bei der Ausgestaltung der Ferien- und Musterwohnung eingebracht.

Gleich im Korridor ist ein Acrylbild mit den beiden kräftigen Ochsen zu entdecken. Auch auf den Fliesen in der Küche sind sie nicht zu übersehen. Und so geht die Spurensuche weiter. Viermal entdecken sie die sagenhaften Tiere – und Namen von Mitschülern, die an dem Kunstprojekt teilgenommen hatten. "Wir haben mit den Kindern vorher über die verschiedenen überlieferten Sagen gesprochen und nachher werden sie über ihre Eindrücke berichten", sagt Kerstin Pietzig.

Johannes Linner von der WBC antwortet geduldig auf die Fragen der Mädchen und Jungen und erklärt auch das große Bild im Wohnzimmer. "Das hat der Künstler Henry Krzysch gemalt, es zeigt Calau etwa um 1904", erklärt er. "Einige Gebäude gibt es noch – beispielsweise das Haus der Kreisverwaltung, an dem ihr gerade auf dem Weg hierher vorbeigekommen seid." Am meisten beeindruckt sind die jungen Besucher vom Schlafzimmer. Dort steht der große Schrank, den ihre Mitschüler bemalt haben und der zur Kutsche umgebaut wurde.

So geht es auch den Gruppen von Margit Kuba und Margit Päch. Mancher der Ferienbesucher würde auch gern mal eine Nacht in der sagenhaften Wohnung verbringen. "Und einen Fernseher gibt es auch", stellen besonders oft die Jungs fest. Die Mädchen interessieren sich eher für den Zauberspiegel und die seltsamen Fundstücke, die im Glastisch im Wohnzimmer zu entdecken sind. Goldene Ketten, Schlüssel, Muscheln – ob das Teile des Goldborn-Schatzes sind? Dieser Frage könne sie am heutigen Donnerstag beim Märchenquiz noch nachgehen – wenn das Wetter gut ist, auch im Freibad in der Ziegelstraße. "Wir hoffen noch auf ein paar schöne Ferientage. Wir sind flexibel, denn der Bus der Südbrandenburger Nahverkehrsgesellschaft kommt auch kurzfristig", stellt Kerstin Pietzig fest. Ansonsten erwartet die Ferienkinder eine abwechslungsreiche Zeit im Ferienzentrum Friedrichsfeld. In der kommenden Woche stehen Pflanzen und Tiere im Mittelpunkt. Dann folgt die Gesundheitswoche, in der auch ein Rettungshubschrauber besichtigt wird, ehe vom 23. bis 27. Juli im Ferienzentrum eine Künstlerwerkstatt aufmacht. Die Lübbenauer Künstlerin Simone Brüggemann-Riemer wird an zwei Tagen erwartet. Mit Spaß und Spiel wird die sechste Ferienwoche ausklingen.